STRESS

In meiner über 20 jährigen Erfahrung hat es sich immer wieder gezeigt, dass es im Kern darum geht, die Verantwortung für sich selbst und sein Wohlbefinden zu übernehmen. Denn wer GUT auf sich selbst ACHTET hat MEHR vom LEBEN!

 

Viele Stresssymptome werden übergangen, weil Menschen im Dauerstress dazu neigen, sich selbst nicht mehr so gut zu spüren. Anzeichen von Überforderung und Dauerstress werden deshalb oft ignoriert, übersehen oder falsch gedeutet. Lange bevor sich eine Erkrankung manifestiert (wie z.B. Burnout), sendet der Körper zahlreiche Warnhinweise. Wer diese Zeichen richtig deutet und handelt, kann eine Erkrankung verhindern. Es lohnt sich also dem Köper zuzuhören.

 

Damit Du weißt, wann es höchste Zeit ist etwas zu unternehmen, sind hier die wichtigsten Symptome, die auf eine übermäßige Stressbelastung hinweisen:


KÖRPER

  • Schwindel
  • Ohrgeräusche (Tinnitus, Hörsturz)
  • Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Herzinfarkt
  • Kopfschmerzen wie Migräne und Spannungskopfschmerzen
  • Nacken-/Rückenschmerzen, chronische Muskelverspannungen
  • Magen- und Darmprobleme wie Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Reizdarm oder Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Verdauungsstörungen wie Durchfall, Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitverlust oder Heißhungerattacken
  • deutliche Gewichtsschwankungen
  • Gefühl der Erschöpfung, sowie ständige Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf
  • Schlafstörungen (Einschlafstörungen, nächtliches Erwachen, morgendliches Früherwachen zwischen 4 und 5 Uhr)
  • Nächtliches Zähneknirschen
  • erhöhte Infektanfälligkeit durch ein geschwächtes Immunsystem (Abwehrschwäche)
  • Viruserkrankungen wie Lippenherpes und Gürtelrose
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis & Psoriasis sowie Allergien oder Asthma können durch Stress verstärkt werden
  • auch bisher nicht diagnostizierte (aber vorhandene) Stoffwechselstörungen wie Diabetes oder Schilddrüsen-überfunktion können durch Stress erstmals Symptome verursachen

GEFÜHLE

  • Gereizt, ärgerlich
  • Ungeduldig, Ständige Nervosität, Unruhe
  • Lustlos, unzufrieden & schlecht gelaunt
  • Sich überfordert, hilflos fühlen
  • Fremdbestimmt fühlen
  • Burnout
  • Depression
  • Zunehmende Ängste, Panikattacken
  • Unkontrollierte Gefühlsausbrüche (Wut, Angst, Traurigkeit)

GEIST

  • Schwierigkeiten sich zu konzentrieren
  • Grübelei, ständiges Gedankenkreisen
  • plötzliche Vergesslichkeit bis hin zum Black out
  • Denkblockaden
  • Nicht abschalten können

VERHALTEN


  • Rastlosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Sexuelle Probleme - sexuelle Unlust, Erektionsschwierigkeiten
  • Neigung zu Unfällen
  • Frustessen/Heißhungerattacken
  • vermehrter Genuss von Alkohol, Tabletten oder Drogen
  • Sozialer Rückzug – soziale Kontakte werden als anstrengend empfunden
  • Keine Lust mehr auf Hobbys, oder Dinge die sonst Spaß gemacht haben (Hobbys, Familie und Freunde werden vernachlässigt)
  • zu viel Mediennutzung (Computer, Tablet)
  • Kollegen, Freunde oder Familie sagen, dass Sie sich verändert haben

Die Häufigkeit & Anzahl der Symptome ist ausschlaggebend!

 

Für all diese Symptome gilt: wenn sie einmalig auftreten, kein Problem! Wenn sie aber dauerhaft (länger als 4 Wochen) bestehen und kombiniert auftreten, dann ist es höchste Zeit etwas zu verändern, bzw. sich professionelle Hilfe zu holen.

Es gibt kein Wundermittel, welches für alle gleich wirksam ist. Jeder Mensch ist anders und hat individuelle Angriffspunkte für Stress und Druck. Deshalb ist auch die Stressbewältigung individuell. Was für den Einen hilfreich ist, kann für den Anderen noch mehr Stress bedeuten. Dies gilt es behutsam zu erforschen und zu lösen.

Konkrete Möglichkeiten individueller Stressbewältigung


Das Wichtigste ist, wieder etwas für sich selbst zu finden, dass einem GUT tut….was einem FREUDE bereitet….was einem „etwas gibt“ und in der Tiefe ERFÜLLT….was einem ENERGIE gibt und die VITALITÄT stärkt.

  • Hole Dir einen klaren, wertfreien Gesprächspartner, der Dir aufmerksam zuhört und von dem Du Dich  verstanden und gesehen fühlst.
  • Lasse Dich  an „schwierigen“ Stellen begleiten und Dir auch mal die Hand reichen.
  • Mach Dir bewusst, was Dich stresst und wie Du damit umgehen kannst.
  • Hinterfrage Deine Verhaltens- und Denkmuster. Stress entsteht zu 80% im Kopf und hängt von der persönlichen/ gedanklichen Bewertung ab. 
  • Verändere Deine Einstellung.
  • Erlaube Dir Momente des totalen Loslassens, der Erholung und Entspannung.
  • Suche Dir Kraftquellen, sorge für Ausgleich.
  • Verbinde Dich mit der Natur. 
  • Schaffe Raum für Stille.
  • Erlerne Anti-Stress-Rituale und baue sie in den privaten und beruflichen Alltag ein.
  • Setze Grenzen und lerne NEIN zu sagen.
  • Gib Deinem Körper, was er braucht – lerne auf ihn zu hören.
  • Arbeite an Deinem Kommunikationsverhalten.
  • Lerne auf Deine Intuition zu hören.

Kontakt

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Melanie Dewanger

Individuelle Stresslösungen

für Unternehmen und Selbstständige

 

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Ich bin Mitglied im BNI Leuchtturm Nordertor-Flensburg.

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